Ihre Vorteile bei Cubeware
- professionelle Beratung
- sehr kurze Implementierung
- offene Architektur
- universell einsetzbar
BI-Analysen mit interaktiven Karten
Regionale und zeitliche Zusammenhänge erkennen und diese dann intuitiv weiterverfolgen: Der BI (Business Intelligence)-Spezialist Cubeware hat mit Release 3 seines Frontends Cubeware Cockpit V6pro eine völlig neue Dimension der Daten-Analyse geschaffen: Von nun an können Fachbereich und Management ihre Daten in Berichten und Dashboards mit Hilfe von Karten visualisieren und analysieren.
Cubeware Product Manager Bob Taylor im Interview mit Business Geomatics über den Ansatz und die neuen Möglichkeiten für Anwender.
Redaktion Herr Taylor, welche Rolle spiele denn geografische und regionale Informationen bei BI?
Bob Taylor Vor allem im Rahmen von Vertriebs- und Logistik-Controlling sind geografische wie regionale Zusammenhänge eine bedeutende Grundlage für ganz zentrale Kenngrößen – denken Sie nur an den Umsatz je Region, den Deckungsbeitrag in Abhängigkeit von Entfernungen oder auch die Auslastung im Verhältnis zum Angebotsort. Schließlich lässt sich gerade bei sehr komplexem Datenmaterial mit geografischem Bezug über die Einbindung von interaktivem Kartenmaterial die gesamte Analyse flexibler und anschaulicher gestalten. Und überhaupt eröffnen sich über die Visualisierung völlig neue Dimensionen in der Daten-Analyse.
Redaktion Gehen die Möglichkeiten der Karteneinbindung denn auch über eine reine Visualisierung der Ergebnisse hinaus?
Bob Taylor Sogar weit darüber hinaus. Sehen Sie, über Landkarten die Ergebnisse von Analysen darzustellen, ist eine schon länger bekannte und relativ weit verbreitete Funktionalität. Wirklich neu ist jedoch unser Ansatz, digitale Landkarten in die multidimensionale Umgebung einer BI-Lösung einzubetten. So werden Karten nicht einfach nur zur Darstellung eingesetzt, sondern können dynamisch und ad hoc für die Analyse oder das Aufzeigen von Trends über zeitliche und gebietliche Parameter hinweg genutzt werden. Für Cubeware Kunden ist die Kartenunterstützung sozusagen eine weitere Berichtskomponente für die Nutzung der Analyse-, Planungs-, Reporting- und Dashboarding-Funktionalitäten des Frontends Cubeware Cockpit V6pro.
RedaktionWie kann man sich das konkret vorstellen?
Bob Taylor Nun, stellen Sie sich ein Vertriebsunternehmen vor. Dieses kann beispielsweise auf einer Landkarte die Entwicklung von Umsätzen und Deckungsbeiträgen in den einzelnen Vertriebsgebieten analysieren und dabei auch die neu gewonnenen Kunden symbolisch oder textuell mit darstellen. Die Karte ist dabei ein integrierter Teil des Berichts – wie eine Tabelle oder eine Geschäftsgrafik, nur eben mit geografischem Bezug. Wie bei allen anderen Berichtskomponenten kann man auch hier die Filter beliebig in den Dimensionen variieren: Wie stellen sich Umsätze auf Flächen dar, wie laufen die Geschäfte auf der Zeitachse und im Verhältnis zum Deckungsbeitrag oder zu anderen geschäftsrelevanten Kennzahlen? Das Auswertungsspektrum mit geografischem Bezug ist groß und lässt sich mit allen erdenklichen Kenngrößen und Zusammenhängen dynamisch darstellen. Natürlich wirkt sich das Navigieren auf den Karten in Echtzeit direkt auch auf die Tabellen aus und umgekehrt. Ein Drill-down funktioniert genauso, etwa durch Produkt- und Kundenhierarchien hindurch oder von einer geografischen Ebene zur nächsten wie beispielsweise von der Europa-Ansicht, nach Deutschland, in das Land Bayern hinein und dann in die Postleitzahlregion 82.
Redaktion Wo liegen Ihrer Erfahrung nach die eigentlichen Mehrwerte für die Anwendung begründet?
Bob Taylor Zunächst einmal unterstützt das neue Produktfeature ’interaktive Kartenunterstützung’ eine dynamische Analyse von Daten auf Karten und schafft damit völlig neue Sicht auf die Daten. So lassen sich selbst tiefergehende Analysen mit größeren Datenmengen überschaubar und auf den ersten Blick verständlich abbilden, um sehr schnell Trends zu erkennen und Hintergründe abzuleiten. Das wäre unter herkömmlichen, eher numerisch geprägten Vorgehensweisen in dieser Reichweite schon aus Wahrnehmungsgründen gar nicht möglich, denn grafisch sinnvoll aggregierte Daten lassen sich nun mal deutlich schneller erfassen und inhaltlich aufnehmen – dieser Effekt wird durch eine sehr komfortable und breite Gestaltungsvielfalt verstärkt, mit der die Anwender ihre Karten beliebig mit Daten, Ampeln, geopositionierten Symbolen oder auch Bezugslinien versehen können; auch lassen sich individuelle Bereichskombinationen als sogenannte ’Supershapes’ definieren, beispielsweise um Vertriebsgebiete bestehend aus Postleitzahlzonen und -regionen zusammenzufassen und gemeinsam zu analysieren. In diesem Sinne erschließt die dynamische Darstellung und Ad-hoc-Analyse von Daten im Positionskontext von Karten völlig neue Zusammenhänge, die aus dem reinen Datenmaterial nicht oder nur schwer ersichtlich wären.
Redaktion Welches Kartenmaterial lässt sich grundsätzlich in Ihr BI-Frontend einbinden, und wie können die Anwender mit ihren eigenen, individuellen Visualisierungsideen umgehen?
Bob Taylor Entscheidend ist, dass die Karten im Shape-Format vorliegen, einem Standard im Umfeld von grafischen Informationssystemen. Diese Shapes können unsere Anwender entweder selbst erstellen oder bei spezialisierten Anbietern kaufen – wahlweise unterteilt in postalische, administrative oder eine beliebig andere Zusammenstellung, die für sie sinnvoll ist. Wir haben Rahmenvereinbarungen mit Geomarketing-Spezialisten wie Lutum+Tappert in Bonn und GeoMarketing in St. Pölten getroffen, um unseren Anwendern deren Kartenportfolio speziell für den Einsatz in der Cubeware Software und zu Sonderkonditionen zugänglich zu machen. Das für Deutschland, Österreich, die Schweiz, ganz Europa oder auch die komplette Welt erhältliche Kartenangebot berücksichtigt dabei die für Cubeware typischen Multiuser-Umgebungen, damit auch große Anwendergruppen kosteneffizient mit den Karten arbeiten und analysieren können.
Aber neben dem Kartenmaterial der Geomarketinganbieter sind auch völlig individuelle Ansätze umsetzbar, solange sie nur auf dem Shape-Format aufsetzen. Das können beliebige Darstellungen mit geografischem Bezug, also nicht zwingend Landkarten sein. Stellen Sie sich nur vor, Seerouten zwischen Häfen und Kontinenten mit einer Verampelung zu versehen und auf dieser Basis zu visualisieren, welche Warenströme über die Schiffsflotte wohin und mit welchen wirtschaftlichen Effekten fließen, oder eine Preisoptimierung von Flugzeugsitzplätzen auf Basis von Shapes durchzuführen, Belegungstrends für Hotelzimmer oder Decks und Kabinen, Belegungsdaten von Maschinen in grafisch hinterlegten Werkshallenplänen – für jedes Business gibt es die verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten mit den entsprechenden Mehrwerten.
Redaktion Wie schätzen Sie die Entwicklung ein: Werden sich diese Ansätze auf breiter Front etablieren?
Bob Taylor Davon gehen wir fest aus, alleine schon angesichts der positiven Reaktionen unserer Kunden. Mit seinen Tabellen, Charts-, ABC-Analysen und vielem mehr gehört Cubeware Cockpit V6pro eh schon zu den flexibelsten BI-Frontends am Markt – und trotzdem bekommen unsere Anwender feuchte Augen, wenn sie sehen, wie einfach sich nun auch Landkarten nutzen lassen. Perfekt eingebunden in die Berichtswelt mit ihrer Multidimensionalität und starken Filterfähigkeiten. Das ist auch der Grund dafür, das Kartenthema als festen Bestandteil in die Standardschulung für Cubeware Cockpit V6pro aufzunehmen. Schließlich sind wir überzeugt davon, dass der Markt interaktive Karten für BI-Analysen gut annimmt, und wer einmal mit ihnen gearbeitet hat, wird sie auch nicht mehr missen wollen.
Gute Karten und noch mehr Ad-hoc
Intuitives, flexibles und einfach bedienbares Frontend



